AchWas

Noch mehr Pausen

Ich denke, dass ich in nächster Zeit noch weniger in den sozialen Medien und den Online-Medien lesen werde und schon gar nicht mehr kommentieren werde. Es sind ja immer wieder die selben Themen, die schon alle durch sind:

  • SBB, Swisspass, Internet im Zug, Verspätungen, Anschlussbrüche
  • Selbstfahrende Autos und Züge
  • Routerzwang
  • ÖV oder Privatverkehr
  • Vegetarier und Veganer
  • Burka- und Burkiniverbot
  • Seilbahn- und Hotelprojekte in den Alpen
  • Disnayisierung der Bergwelt
  • Schweizer Tourismus
  • Belästigung durch Feuerwerke
  • Unbewachte Schafhaltung, Herdenschutzhunde
  • Autofahrverbot für Senioren
  • Diskussionen im reinen Links/Rechts-Schema
  • Kirchen- und Kuhglockenstreit
  • Eltern- und Politikereinmischung in die Schule
  • Wachstumsideologie versus Grenzen
  • Ungebremste Bautätigkeit Gebäude und Strassen überall
  • Kulturgüter in Gefahr
  • Fortschreitende Versiegelung der Landschaft mit Überschwemmungsgefahr
  • Wachsende Gebührenbelastung
  • Überwachung und Datensammlungen
  • Negativzinsen der Banken, Gefährdung der Altersvorsorge
  • Wirtschaft dominiert alles, auch politische Ziele
  • Privatisierung öffentlicher Bereiche (Service public)
  • Drohender Verkehrsinfarkt
  • Wertewandel und stetiger Werteverlust
  • Sprachenstreit an den Schulen
  • Überlastung der Schulpläne / Nivellierung nach unten
  • Veränderung der Sprache / immer mehr Anglizismen
  • Manipulation durch Medien und Internet
  • Konflikte Wanderer / Mountainbiker
  • Missbrauch von Drohnen
  • Schweizer Luftwaffe
  • scheinbar unendliche Werbebudgets
  • billige Produkte / noch mehr Abfall
  • zu intensive Landwirtschaft mit Folgen
  • Wachsender Narzissmus und Egoismus
  • und viele weitere mehr

Irgendwann einmal ist dazu alles gesagt und alles weitere sind nur noch Wiederholungen.

Source: notiz

Privatisierung ist nur Täuschung

Privatisation has never been about providing a cheaper, better service. It has always been about rich getting their hands on things we own.

Link

Das ist auf den Punkt gebracht und ist ja die langjährige Erfahrung, was bei der Privatisierung geschieht. Es ist höchst selten wirklich zu Gunsten des Konsumenten, oder wenn dann Preise wirklich billiger werden, sind die Produkte dafür schlechter. Bei der Privatisierung geht es also eigentlich nur um Steigerung von Umsatz, Gewinn und profitieren werden die Share Holder, doch die Konsumenten werden (wie so oft) mit angeblich tieferen Preisen – aber am Ende ist es Täuschung und vielleicht ja in vielen Fällen nur Betrug.

Und wenn dieses schon fast ideologische Bemühen auch noch im Bereich „Service public“ angewendet werden soll, ist die Katastrophe schon längst vorhersehbar. Doch es gibt noch immer Politiker, die das „Heil“ in der Privatisierung sehen, obwohl es unterdessen unzählige Beispiele gibt, wo die Nachteile ganz klar und überwiegend geworden sind. Lernbereitschaft ist da offenbar nicht vorhanden – Privatisierung ist also zu einer (politischen und wirtschaftlichen) Ideologie geworden.

Sie träumen weiter

Kürzlich habe ich von den Träumereien rund um selbstfahrende Züge geschrieben. Doch diese Phantasien gehen weiter – Argumente und Fakten, die gegen eine baldige Einführung sprechen, werden kaum zur Kenntnis genommen. Offenbar scheint jemand, der hin und wieder Zug fährt, genügend Spezialkenntnisse zu haben, um diese Träumerei als baldige Wirklichkeit zu wähnen. Doch der wirkliche reale Bahnbetrieb mit verschiedensten Klassen, Geschwindigkeiten, Infrastruktur, Systemen, Alter und Ausbaustand scheint man nicht wirklich zu kennen und extrapoliert seine „Erfahrungen“ mit der Märklin auf die Realität. Natürlich kann man sich in einem isolierten System (U-Bahn zum Beispiel) mit normierten Strecken, Einrichtungen, Haltestellen und Fahrzeugen ein solcher automatischer Betrieb vorstellen – und es existieren da ja auch Beispiele. Aber wie gesagt, im normalen Gemischtbetrieb auf dem realen heutigen Netz ist die Einführung totale Phantasie.

Und auch die grundsätzliche Frage wurde noch nie beantwortet: Wieso soll denn der Lokführer wegrationalisiert werden? Gerade wurde eben gross kritisiert, wie die Bahnen beim Personal zu stark eingespart hätten und es folgen Forderungen, dass Züge wieder begleitet werden sollten. Aber gleichzeitig will man den Lokführer weg haben? So schizophren kann man gar nicht sein.

Sie träumen weiter

Kürzlich habe ich von den Träumereien rum um selbstfahrende Züge geschrieben. Doch diese Phantasien gehen weiter – Argumente und Fakten, die gegen eine baldige Einführung sprechen, werden kaum zur Kenntnis genommen. Offenbar scheint jemand, der hin und wieder Zug fährt, genügend Spezialkenntnisse zu haben, um diese Träumerei als baldige Wirklichkeit zu wähnen. Doch der wirkliche reale Bahnbetrieb mit verschiedensten Klassen, Geschwindigkeiten, Infrastruktur, Systemen, Alter und Ausbaustand scheint man nicht wirklich zu kennen und extrapoliert seine „Erfahrungen“ mit der Märklin auf die Realität. Natürlich kann man sich in einem isolierten System (U-Bahn zum Beispiel) mit normierten Strecken, Einrichtungen, Haltestellen und Fahrzeugen ein solcher automatischer Betrieb vorstellen – und es existieren da ja auch Beispiele. Aber wie gesagt, im normalen Gemischtbetrieb auf dem realen heutigen Netz ist die Einführung totale Phantasie.

Und auch die grundsätzliche Frage wurde noch nie beantwortet: Wieso soll denn der Lokführer wegrationalisiert werden? Gerade wurde eben gross kritisiert, wie die Bahnen beim Personal zu stark eingespart hätten und es folgen Forderungen, dass Züge wieder begleitet werden sollten. Aber gleichzeitig will man den Lokführer weg haben? So schizophren kann man gar nicht sein.

Source: notiz

Mach mal Pause

 
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Ich habe mich entschieden, in der nächsten Zeit viel weniger in den Online-Medien zu verweilen. Die tägliche Nachrichtenflut mit allermeist negativen Schlagzeilen und die dazu oft wirklich primitiven und dummen Kommentaren will ich mir nicht mehr antun – sie ziehen einem nur noch weiter nach unten.

Kommentare sind ein völlig absurdes Ventil geworden, Frust und Ärger abzuladen – aber das hat dann mit Information wenig bis nichts mehr zu tun. Früher hat man seinen Ärger mit seinen Nächsten abgeladen – heute ergiesst sich all dieses Zeug weltweit. Wenn da noch irgendwelche nachvollziehbare Gedanken und Überlegungen dabei wären. Aber nein – dummes Geschwätz, das nicht einmal am Stammtisch Platz hätte. Nein es reicht, es ist jetzt Pause.

Source: notiz

WLAN im Zug

Momentan scheint das Thema „WLAN im Zug“ sehr in Mode zu sein – immer wieder wird verlangt, dass die SBB und andere Bahnunternehmen sowas gratis zur Verfügung stellen müssten. Diejenigen, die das fordern, haben offenbar wenig bis keine technische Kenntnisse – so einfach, wie im Postauto, geht es schlicht nicht. Die SBB hat entschieden, darauf zu verzichten und dafür Repeater einzusetzen, die den Empfang von 3G und 4G direkt mit dem Mobiltelefon ermöglicht. Die Begründung ist hier genauer beschrieben und ist auch nachvollziehbar. Ich bin längst nicht mit allen Dingen und mit jedem Service der SBB einverstanden, aber hier finde ich die Entscheidung richtig und das Gejammer über fehlendes WLAN in den sozialen Medien nervt gewaltig.

Source: notiz

Sommerloch

Ok, ja, ich gebe es zu, auch hier herrscht zur Zeit ein Sommerloch – schon eine ganze Weile wurde da nichts mehr geschrieben. Das wird sich aber wohl bald wieder ändern – Themen hätte es jedenfalls genügend ;-)

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Source: notiz

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