Schlagwort: Schweinegrippe

Ist das jetzt schon die Entwarnung?

Jetzt also mal eine positive Schweinegrippe-Meldung – der Inhalt wird wohl auch auf Europa und auf die Schweiz zutreffen:

Die Schweinegrippe-Welle in den USA verläuft milder als erwartet. Epidemiologen in den USA gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer durch das Virus wesentlich unter den Vorhersagen bleibt – und weit unter der Opferzahl vorangegangener Grippewellen.

Also doch – die ganze Aufregung und Hysterie, die vielen verschiedenen Pannen in der Kommunikation, der Logistik, der Produktion und Zulassung, bei den Impfung usw. werden da also stark kritisiert. Einfach nicht auszudenken, was denn geschehen würde, wenn dann doch einmal eine wirkliche und gefährliche Pandemie ausbrechen sollte. Da wäre die totale Überforderung wohl Tatsache – das nackte Chaos also.

Politisches Süppchen

Das musst ja kommen, dass jetzt noch jemand sein politisches Süppchen aus dem ganzen Theater (Mediale Panikmache über Monate, Organisations- und Verteilungsprobleme, Bewilligungschaos usw.) kochen will:

Der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht fordert eine Untersuchung der Pandemiebewältigung des Bundes durch die Geschäftsprüfungskommission (GPK).

So langsam aber sicher habe ich den Eindruck, in einer wirklich völlig durchgeknallten Zeit zu leben.

Endlich gibts Tote

Dieser Zynismus ist schon bald nicht mehr zu überbieten beim Dauerthema „Schweinegrippe“.

Der erste Todesfall in der Schweiz kommt bald.

Trotzdem werde die Schweinegrippe auch in der Schweiz bald das erste Todesopfer fordern, sagt Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit.

Man kann ganz beim BAG offensichtlich kaum erwarten, dass es Tote gibt. Zwar gibt es diese (leider) auch bei einer ganz „normalen“ Grippeepidemie – aber hier ist es offenbar etwas besonderes.

Impfpanne

86% der befragten Schweizer wollen sich gar nicht impfen. Das besteht tatsächlich noch „ziemlich“ grosses Informationsarbeit, mit der die Ärzte jetzt beginnen wollen. Tja, die ganze Geschichte Schweinegrippe ist schon so lange am kochen, da ist nicht erstaunlich, dass die Leute einfach genug davon haben und jetzt auch von Impfungen nichts wissen wollen. Das ganze ist eine Informationspanne sondergleichen – die Medien haben da tüchtig mitgemischelt mit den ständigen Panikmeldungen.

Noch ein bisschen Panik

Die Grippewelle hat die Ukraine fest im Griff: Schon sind 48 Menschen gestorben, rund 150 000 haben sich angesteckt. Ob es sich ausschliesslich um die Schweinegrippe handelt, ist derzeit noch ungewiss.

Ja klar, man weiss noch nicht, ob es bei der Grippewelle wirklich um die Schweinegrippe handelt, aber man man vorsorglicherweise auch hier mal auf Panik – der Virus würde sich „rasend schnell“ ausbreiten. Manchmal hat man den Wunsch, die Journis müssten ein paar Tage ins Bett liegen… Aber echt.

Wie nicht anders zu erwarten war

Mit dem ersten Schweinegrippe-Alarm wurden in der Schweiz tausende Desinfektionsspender aufgestellt. Die Mittelchen für keimfreie Hände bekommen nicht allen. Die Hauterkrankungen von Schülern nimmt seit Tagen drastisch zu.

Das war ja zu erwarten – diese starken und scharfen Mittel greifen die Hände an und  bewirken Erkrankungen. Im eindimensionalen Denken ist halt immer nur ein Gedanke vorhanden – zum vernetzten Denken reicht es selten. Zuerst macht man auf Hysterie, immer und überall die Hände zu waschen, die Türklinken nur mit Papiertücher anzufassen usw. Jetzt heisst es plötzlich, damit nicht zu übertreiben? Die Frage ist dann zu stellen, wer eigentlich in diesem ganzen Schweine(grippen)theater übertreibt.

Impfen als Solidarität

Gerade in den Online-Medien aufgeschnappt auf die Frag, ob man sich impfen lassen solle:

Deshalb sagt zum Beispiel der Berner Immunologe Prof. Beda Stadler, eine Impfung sei «ein Akt der Solidarität».

Ach so – das lese ich aber anders: Wenn schon die sogenannten Risikogruppen Versuchskaninchen spielen sollen, weil man sie dringend rät, die Impfung machen zu lassen, dann bitte doch (später) auch die anderen – Umsatz und Gewinn steigen dann noch kräftiger, als sie bei den Pharma-Multis dank der Schweinegrippe schon gestiegen sind. „Solidarität“ bekommt hier also eine ganz neue Bedeutung – toll!

Endlich ist sie da

Endlich ist die Schweinegrippe da – zwar erst als Epidemie, noch nicht als Pandemie da – die lang erwartete, lang vorbereitete, lang ersehnte:

Die Grippe hat den Schwellenwert für eine Epidemie überschritten. Zudem sind laut BAG in der vergangenen Woche über 90 Fälle von Schweinegrippe bestätigt worden, verglichen mit 38 in der Vorwoche.

Nur der Impfstoff ist offenbar noch nicht da – im Gegensatz zu anderen Ländern.

Bitte noch ein bisschen Panik

Um den Medien-Hype „Schweinegrippe“ noch ein wenig anzuheizen und weiterhin köcheln zu lassen, bringt jetzt sf.tv auch noch eine Sendung zur Spanischen Grippe. Je länger je mehr bekomme ich wirklich den Eindruck, dass sich da eine sehr konzertierte Aktion abspielt.

«Die Spanische Grippe – Und was man aus der Pandemie von damals lernen kann», heute um 22:50 Uhr auf SF 1.

Impfpropaganda

Die Propagandamaschine zu bevorstehenden Massen(zwangs)Impfung ist voll am Laufen.

Gestern wurde Angst und Panik verbreitet – in den USA habe es schon 1000 Tote gegeben.

Heute wird auf Verharmlosung gemacht:

Dank einem neuen Verstärker, der dem neuen Impfstoff beigemischt wurde, muss man sich nur einmal gegen die Schweinegrippe impfen lassen und nicht zweimal, wie bisher angenommen.

Der „Verstärker“, der grosse Nebenwirkungen zeigt, wird hier als ganz postiv und praktisch hingestellt. Versuche gab es noch keine – die Menschheit darf hier jetzt in Massen als Versuchskaninchen hinhalten. Und immer wieder wird der selbe „Experte“ zitiert – Beda Stadler. Gibts eigentlich niemand anderes, der die Dinge etwas differenzierter sieht oder steckt da alles unter einer Decke?

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