Tag: 18. Dezember 2011

Reality, die keine ist

Eigentlich hat man das ja schon längst geahnt – die sog. Reality-Shows im Fernsehen haben mit Realität sehr wenig zu tun. Den „Schauspielern“ wird vorgegeben, was sie vor der Kamera zu tun haben und diese sehen den fertig produzierten Streifen vor der Ausstrahlung nie – sind dann aber im nach hinein sehr erstaunt, was aus „ihrer“ Story geworden ist.

Das Leben als Unterhaltungszweck: Wenn die Realität einer Geschichte im Weg steht, neigt das Fernsehen zu Übertreibungen – und das oftmals auf Kosten von ahnungslosen Laiendarstellern und Teilnehmern von Castingshows.

via Frankfurter Rundschau

Lawinengefahr

Erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3)

Die Gefahrenstellen liegen an Steilhängen aller Expositionen. Am Alpennordhang, im Wallis und im Gotthardgebiet liegen sie vor allem oberhalb von etwa 1800 m, in den übrigen Gebieten oberhalb von rund 2000 m. In allen Gebieten dieser Gefahrenstufe sind spontane Lawinen möglich. Diese können vor allem im Wallis, am westlichen Alpennordhang und im Gotthardgebiet mittlere, vereinzelt auch grosse Ausmasse annehmen. Exponierte Teile von Verkehrswegen können weiterhin gefährdet sein. Weiter im Osten sind die spontanen Lawinen eher klein bis mittel. Im Engadin und in den Bündner Südtälern sind kaum spontane Lawinen zu erwarten.
In allen Gebieten dieser Gefahrenstufe können einzelne Wintersportler Lawinen auslösen. Die Situation ist sehr heikel und abseits der gesicherten Pisten ist grosse Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr nötig.

via SLF

Vor ein, zwei Wochen hat vor allem die Tourismusbranche laut geklagt, dass der Winter nicht Einzug halten wolle und dass viel zu wenig Schnee liege. Es wurde schon von einem Fehlstart der Wintersaison geschrieben und auch das Weihnachtsgeschäft stand in Gefahr. Die unzähligen Schneekanonen halfen nichts, weil die Temperaturen zu hoch waren. Und jetzt, ein paar Tage später, muss schon wieder auf die Lawinengefahr aufmerksam gemacht und vor Ausflügen „abseits der gesicherten Pisten“ gewarnt werden. Tja, so ist das Wetter halt – irgendwie fast schon tröstlich, dass es doch noch Bereiche gibt, wo der Mensch mit seinem ewigen Machertum und dem Irrglauben, alles im Griff zu haben, nichts bewirken kann.